Dielektrisches Keramikmaterial und Verfahren zu dessen Herstellung

Abstract

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sinterung eines dielektrischen PZT-Keramikmaterials bei einer gewünschten niedrigen Temperatur zu ermöglichen und eine Verschlechterung der Leistung des Grundmaterials zu verhindern. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird ein Hilfsoxid eingesetzt, das durch Zugabe des Oxids wenigstens einer Verbindung aus Wolfram und Molybdän zu Bleioxid in den folgenden Anteilen hergestellt wurde: DOLLAR A PbO x + (WO¶3¶ y + MoO¶3¶ z), DOLLAR A worin x + y + z = 1, 0,005 < y + z < 0,4 und y, z >= 0 gilt. DOLLAR A 0,5 Mol-% bis 20 Mol-% dieses Hilfsoxids werden zu einer Mischung eines Rohmaterials des dielektrischen Keramikmaterials oder dessen Calcinierungsprodukts hinzugegeben, welches eine Zusammensetzung des dielektrischen Keramikmaterials vom ABO¶3¶-Typ aufweist, in dem ein 0,9 molares oder höheres Verhältnis an Blei in den A-Plätzen beinhaltet ist, unter der Annahme, dass der Anteil an B-Plätzen gleich 1 ist, und das Material wird vermischt, geformt und gesintert. Der Gesamtgehalt an Wolfram und Molybdän ist geringer als 0,098 Mol im Verhältnis zu 1 Mol an Blei und die Dichte des dielektrischen Keramikmaterials nach dem Sintern liegt bei 7,5 g/cm·3· oder größer. Das Hilfsoxid wird in dem calcinierten Pulver zur Ausbildung einer Flüssigphase bei einer gewünschten Temperatur dispergiert, um dadurch das Sintern zu beschleunigen und um somit eine Sinterung bei einer niedrigeren Temperatur zu ermöglichen.

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